Bundesrecht und Rechtsprechung sind ein Dschungel: tausende Gesetze, über hunderttausend Normen und zehntausende Entscheidungen, verteilt über verschiedene Quellen und Formate. Ohne Spezialwissen findet man die einschlägige Norm oder ein vergleichbares Urteil kaum wieder. Klassische Stichwortsuche liefert Trefferlisten, aber keine Orientierung – und ist oft langsam, teuer oder eine Blackbox. Nach einer wirklich performanten Lösung, die einfache Fragen mit Gesetzen und Rechtsprechung beantwortet, habe ich deshalb schon lange gesucht.
Orientierung im Dschungel der Gesetze
Jev Legal Search
Live-DemoLive-Demo öffnenDer Dschungel aus Bundesrecht und Rechtsprechung ist ohne juristisches Spezialwissen kaum zu durchdringen. Diese Live-Demo beantwortet Sachverhalte in Sekunden – mit Jev als semantischem Filter und transparent ausgewiesenen Inferenzkosten.
- 6.137 Gesetze aus dem amtlichen XML-Bestand
- 109.548 Normen vollständig durchsuchbar
- 84.372 Entscheidungen der obersten Bundesgerichte
Aus meiner eigenen Suche nach einem schnellen, belegbaren Werkzeug entstand dieses Projekt: Discovery und Fachmodell sowie Architektur und Hands-on-Implementierung der gesamten Pipeline – von der kompakten Datenaufbereitung aus dem 6,8 GB großen XML-Bestand über Batching, Parallelisierung und Kosten-Tracking bis zu Rate-Limit, Betrieb hinter Caddy und der Live-Integration in dieses Portfolio.
Aus dieser Suche entstand eine vierstufige Pipeline, die den gesamten amtlichen Bestand performant durchsucht: Zuerst filtert Jev in einem einzigen Request die 29 Rechtsgebiete, dann die Gesetze über ihre Kurzbeschreibung, danach die Normen und schließlich die Entscheidungen. Jede Stufe kombiniert lexikalische Vorauswahl im Code mit gebündelter, paralleler Jev-Bewertung. So steht in Sekunden eine belegte Fundstelle bereit – mit offen ausgewiesener Laufzeit und Inferenzkosten.
Potenzielle Wirkung · Modellrechnung
Welche Wirkung soll
messbar werden?
Die Werte sind transparente Szenarien auf Basis offengelegter Annahmen – keine nachträglich behaupteten Projektergebnisse. Reale Messwerte werden erst nach einer belastbaren Baseline als solche ausgewiesen.
Gemessen in der Live-Demo: 4,2 s für 795 geprüfte Kandidaten über 6.137 Gesetze, 109.548 Normen und 84.372 Entscheidungen.
Jede Antwort nennt Gesetz, Norm oder Aktenzeichen und verweist auf die amtliche Quelle; der Aufwand dahinter bleibt sichtbar.
Zeit bis zur belastbaren Fundstelle, Anteil belegter Treffer, Inferenzkosten pro Suche und Abbruchrate.
Eine juristische Erstorientierung zu einem Sachverhalt dauert erfahrungsgemäß 20–60 Minuten; in der Live-Demo liegt eine gemessene Auswertung bei rund 4 Sekunden und 0,007 $ Inferenzkosten.
Der direkte Nutzen ist die schnelle, nachvollziehbare Vorauswahl. Die eigentliche juristische Prüfung bleibt beim Menschen.
Verständlich erklärt
So funktioniert das
Projekt im Alltag.
Zuerst der verständliche Überblick
Danach folgen alle fachlichen und technischen Details
Sachverhalt schildern
Statt sich durch den Gesetzesdschungel zu arbeiten, wird der Fall einfach in eigenen Worten beschrieben.
Der vollständige Ablauf – ohne etwas wegzulassen
Der Überblick oben erklärt den Sinn. Die folgende Darstellung zeigt zusätzlich alle fachlichen Schritte, Prüfpunkte, Übergaben und Ergebnisse der Anwendung. Fachbegriffe bleiben als Nachweis sichtbar; die Texte erklären jeweils, was sie im Arbeitsalltag bedeuten.
Sachverhalt schildern
Der Fall wird in eigenen Worten erfasst. Es sind keine Paragrafen- oder Datenbankkenntnisse nötig.
Einfach eingeordnet
Technik verständlich.
Wirkung im Mittelpunkt.
Danach folgen der vollständige Informationsweg, die genaue Rolle der KI, Sicherheitsgrenzen, Systemaufbau und verwendete Technologien.
Wo hilft KI?
Jev bewertet in gebündelten, parallelen Anfragen, welche Rechtsgebiete, Gesetze, Normen und Entscheidungen einschlägig sind. Die lexikalische Vorauswahl im Code hält den Kontext klein; das Modell liefert die semantische Einordnung als Prozentwert.
Was bleibt unter Kontrolle?
Die Suche ist auf eine Anfrage pro Stunde und IP begrenzt, die IP wird nur mit einem zufälligen Salt gehasht gespeichert. Der Sachverhalt wird nicht persistiert und es wird keine Rechtsberatung behauptet.
Welcher Nutzen entsteht?
Was im Dschungel aus Gesetzen und Urteilen früher lange Recherche war, wird in Sekunden zu einer belegten Fundstelle – mit transparentem Aufwand und Bruchteilen eines Cents pro Auswertung.
Der vollständige Ablauf
Was geschieht hintereinander
und wer ist beteiligt?
Die Grafik zeigt jeden Informationsweg. „System“ meint dabei eine beteiligte Anwendung oder Datenquelle. Ein Pfeil bedeutet, dass Informationen kontrolliert an den nächsten Beteiligten übergeben werden.
KI genau erklärt
Was übernimmt die KI?
Und was ausdrücklich nicht?
Einschlägige Rechtsgebiete, Gesetze, Normen und Gerichtsentscheidungen zu einem Sachverhalt einordnen.
→Der Sachverhalt plus je Stufe nur der minimale Kandidatentext: Kurzbeschreibung eines Gesetzes, Normsnippet oder Entscheidungsleitsatz.
→TypeSafe Jev (Noul), token-begrenztes Batching, ThreadPool-Parallelität, gestemmter SQLite-Index und Usage-Tracking.
→Kalibrierte Trefferlisten – von 6.137 Gesetzen, 109.548 Normen und 84.372 Entscheidungen – samt Dauer und Kosten.
→Keine Rechtsberatung, kein Erfinden von Fundstellen, keine Persistenz des Sachverhalts.
Was arbeitet im Hintergrund zusammen?
Von der Information
bis zum sichtbaren Ergebnis.
Jede Ebene übernimmt eine klar abgegrenzte Aufgabe. Die Fachbegriffe bleiben sichtbar und werden durch ihren Zweck eingeordnet.
Experience
Hier entstehen oder liegen die Informationen, die für den Ablauf benötigt werden.
Orchestration
Diese Bausteine ordnen, prüfen oder verarbeiten die Informationen nach klaren Regeln.
Retrieval
Hier werden Ergebnisse aufbereitet und für den nächsten Schritt bereitgestellt.
Judgment
Hier sehen Menschen das Ergebnis und können nachvollziehbar weiterarbeiten.